Bauhof und Altstoffsammelzentrum Gaschurn | Wettbewerbsbetreuung

Projektbeschreibung

Die kommunale Infrastruktur der Gemeinde Gaschurn soll durch einen zeitgemäß ausgestatteten Bauhof mit angegliedertem Altstoffsammelzentrum ergänzt werden. Eine topographisch bewegte Hügellandschaft in direkter Nähe zur Ill ist bestimmend für den vorgesehenen Standort. Unmittelbar nach dem nordseitig gelegenen Zufahrtsbereich schnürt sich der längsgezogene Bauplatz deutlich ein. Zudem verdichten sich in diesem taillierten Bereich Einflussfaktoren wie Uferschutzzone, Uferbegleitweg, natürliche Hügellandschaft, Hochspannungsmast und 220 KV Leitungstrassenführung. Das vorgelegte Projekt lässt diesen brisanten Bereich unberührt und belegt lediglich den südseitigen Bereich mit einer die Topographie nützenden eingeschütteten kompakten Anlage mit zentralem Innenhof. Die bestehende Hügellandschaft bleibt unverändert und wird zur visuellen Abschirmung zur Landesstraße genützt. Südostseitig wird die sichelförmig anlaufende Böschungskante aufgenommen und an der äußeren Gebäudeflucht Richtung Fluss ausklingend weitergeführt.

Somit positioniert sich von der Anlage im wesentlichen nur die Vordachzunge des AZW als bauliche Erscheinung üder dem bestehenden Geländehorizont. Die Funktionsräume und überdachten Lager gliedern sich um einen Innenhof als gemeinsam genutzte große Manipulationsfläche, das erhöhte Büro liegt in direkter Verlängerung der Zufahrtsachse mit Überblick auf alle Bereiche der Anlage und direktem Zugang der Wägeanlage.


Betreuung: bauwerkarchitektur ZT GmbH

Siegerprojekt: mitiska wäger architekten zt oeg

Fertigstellung: 2013