Hotel & Park Klösterle | Architekturwettbewerb

Baukünstlerische Überlegungen

Durch die leicht gebogene Form entzieht sich das Hotel immer ein wenig dem Blick des Betrachters und macht dadurch einerseits neugierig, andererseits wirkt die Kubatur kleiner als sie ist. Die Biegung ergibt auch ein interessantes Spiel von Licht und Schatten zu allen Tageszeiten.  Die Gliederung in zwei miteinander verbundene Baukörper ermöglicht eine sich nach außen artikulierende Nutzungsgliederung. Der Baustoff Holz ist nicht nur Rohmaterial, sondern Philosophie des Objektes. Die Holzbaukunst in Reinform wird gefordert. Massivholz und seine Konstruktionsmöglichkeit bilden eine klare Formensprache. Von der tragenden Decke bis zur Holzwanne – eben Holz–Bau-Kunst.

Die bewusste Situierung an der Nordseite des Grundstückes ermöglicht eine maximale südseitige Nutzung der Freiflächen. Ein Uferbegleitweg wird zum Verbindungsweg und gibt Gelegenheit zur Begegnung. Durch den fließenden Übergang der Außenbereiche wird trotz des kleinen Grundstückes Großzügigkeit artikuliert. Der Großteil der Freiflächen ist dem Bad und dem Wellness zugeordnet. Eine zusätzliche kleinere Fläche ist den Residenzen vorbehalten. Die Terrasse auf Erdgeschoßniveau bietet allen Hotelgästen einen garantierten Außensitzplatz.


Wettbewerb: bauwerkarchitektur ZT GmbH | 2012